BerichteBürgertreffen am 7.2.2020 in Ried

12. Februar 20200

Am Freitag, den 7. Februar war es so weit: Der österreichweit erste Bürgertreffpunkt fand in Ried im Innkreis statt. In einem Traditionsgasthof fanden sich etwa 25 interessierte Patrioten ein, um unsere Bürgerbewegung kennenzulernen. Einige davon waren zum ersten Mal bei einem patriotischen Treffen. Als prominente Redner freuten sich die Gastgeber, mit DO5-Leiter Jakob Gunacker und Martin Sellner begrüßen zu dürfen.

Warum ein Bürgertreffpunkt in Ried? Die beschauliche 12.000-Einwohner-Stadt, ein zwischen die Innviertler Hügel eingebettetes Kleinod, ist heute über die Region hinaus zwar vor allem für seinen erfolgreichen Fußballverein und die älteste durchgängig veranstaltete Messe in Österreich bekannt. Aber sie ist auch seit jeher ein fruchtbarer Boden für Patrioten – unter anderem wirkte hier Franz Stelzhamer, der Dichter der oö. Landeshymne. In der jüngeren Vergangenheit konnte die FPÖ zu Spitzenzeiten über 30 Prozent der Wähler im Bezirk Ried ansprechen.

Dieses Potenzial sprach Martin Sellner auch in seiner Rede an: „Das sind 11.800 Leute im Bezirk Ried […] Eure Aufgabe und die Aufgabe von jedem Bürgertreffpunkt ist es, die erste Anlaufstelle für die Bewegung „Die Österreicher“ zu sein, eine Quelle für Informationsmaterial wie Flugzettel und Aufkleber und die erste Mobilisierungskraft für unser großes Projekt, nämlich die größte patriotische Kundgebung im Sommer 2020 und vor allem […] in eurer Region genau das Prozenial dieser Leute zu mobilisieren, zu organisieren und zu vernetzen.“ Dabei könnte jeder könnte mithilfe Talente dazu beitragen. Die Bürgertreffpunkte sollten als Ansporn dienen, die Vielzahl jener Patrioten, welche eine heute vor allem schweigende Mehrheit darstellen würden, aus ihrem „digitalen Biedermeier“ herauszuholen.

DO5-Leiter Jakob Gunacker unterstrich dabei die Wichtigkeit des persönlichen Kontakts: „Es geht darum, dass die Leute auf uns aufmerksam werden. Wir können denen erklären, was wir wirklich für Leute sind. Wenn die mit uns reden, werden die schon sehen, dass wir normale Leute sind – und nicht so, wie die Medien sagen“. Es sei daher wichtig, dass es überall Bürgertreffpunkte gebe: „überall Gesichter, überall normale Leute, die das vertreten. Weil wenn das im Internet ist, dann ist das nicht so greifbar.“

Nach der kurzen Ansprache der beiden Wiener Gäste ergab sich die Möglichkeit, sich bei einem geselligen Umtrunk untereinander besser kennenzulernen. Dabei wurde die Aufbruchstimmung genutzt, um Standpunkte zu erörtern, zu schärfen und zu vertiefen. Aber auch der Humor, wie er im Innvierte Brauch ist, kam nicht zu kurz und rundete einen rundum gelungenen Abend ab. Der Erfolg des ersten Treffens in Ried machte Lust auf mehr und hinterließ die anwesenden Patrioten mit dem Wunsch nach baldiger Wiederholung.

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